Elena Rud: Die 28-jährige Münchner Sängerin und ihre Band unterlegen mal Weltschmerz-geprägte, mal herausfordernde Lyrics mit modernem Synthie-Wave. Deren Güteklasse hatte den Verband für Popkultur Bayern bereits bewogen, das Quintett zu den „Bavarian Export Sessions“ aufs Reeperbahnfestival nach Hamburg zu entsenden.
Chartreux: Aus diversen Leipziger Szenebands entstanden. „Klingt irgendwie nach Gainesville“, meinen die In.Die.Musik-Festival-Macher. So ist es – die Jungs könnten sofort beim weltweit wohl coolsten Emo-Punk-Festival in Gainesville/Florida auftreten.
Gallus: Benannt nach einem Pub in Glasgow wurden die Hofer „Indies“ beim „Eurosonic“ im holländischen Groningen auf diese Truppe aufmerksam – und verpflichteten sie umgehend! In Schottland schon erfolgreich wird der ein bisschen an die Idles denken lassende Fünfer Hof im Juni aufmischen.
Schrottgrenze: Schon immer einen ganz eigenen musikalischen Stil zwischen Indie-Rock und Post-Punk besaß diese norddeutsche Band, die sich seit vielen Jahren Themen wie Queerness, Feminismus, toxischer Männlichkeit und Rassismus widmet. Songs wie „Lila will heim“ und „Zwilling da draußen“ gelten als Indie-Disco-Klassiker.
Lost Fastidios: Last but not least – das Billing des diesjährigen Festivals vervollständigt eine der bekanntesten antifaschistischen Oi- und Streetpunk-Bands Europas. Los Fastidios aus Italien haben sich durch exzessives Touren vom Nordpol bis nach Süd-Kreta einen Namen gemacht: als eine exzellente Live-Band.