Für Roland Schöffel ist jeder Besuch in der Fichtelgebirgshalle auch ein Ausflug in die Vergangenheit. Der stellvertretende Landrat ist auf diesem Fleckchen Erde aufgewachsen. „An der Stelle stand früher die alte Landwirtschaftsschule. Und dort waren die 99 Gärten. Hier habe ich meine Kindheit verbracht“, sagt er im Gespräch mit unserer Redaktion. Anfang der 1980er entstanden auf dem Areal die Fichtelgebirgshalle und das Landratsamt. „Und jetzt ist hier demnächst außer der Kultur die IT-Zukunft daheim.“ Bevor es soweit ist, setzt der Landkreis den Fichtelgebirgshallen-Komplex auf Reset. Das bedeutet: Ab April ruht während der umfangreichen Sanierungsarbeiten der Kultur- und Kongressbetrieb für zwei Jahre.