Hof - Wer im E-Mail-Verteiler von Bärbel Uschold ist, hat oft viel zu lesen. Ausstellungen und Gesprächsangebote, Förderprogramme und kultureller Austausch, und zwischendurch mal ein Hinweis, dass es noch Restplätze in einem Weiterbildungskurs gibt. Seit gut drei Jahren ist Bärbel Uschold das Gesicht und die erste Anlaufstelle, wenn es um die die Frage geht, sich einzubringen beim großen Thema Flüchtlingshilfe und -Integration. Die Mitarbeiterin der Diakonie Hochfranken bildet – im Auftrag von Stadt und Landkreis Hof – die Schnittstelle zwischen Haupt- und Ehrenamt. Denn allen Beteiligten ist klar: Mit den behördlichen Angeboten und Möglichkeiten ist in Sachen Ankommen und Einleben bestenfalls ein Grundgerüst gegeben. „Das alles geht nur durch Ehrenamt“, sagte am Montag Klaus Wulf, Unternehmensbereichsleiter Jugend und Soziales bei der Stadt Hof. Einstimmig hat da der Hauptausschuss des Hofer Stadtrats die Fortführung von Bärbel Uscholds Arbeit für vorerst weitere zwei Jahre beschlossen.