Auch Støre sagte, es gebe keine Pläne für einen Militäreinsatz. Die Idee eines internationalen Einsatzes wird vor allem vom französischen Präsidenten Emmanuel Macron verfolgt. Er hatte nach einer G7-Schalte davon gesprochen, dass die Staatengruppe eine solche Mission zur Eskortierung von Öltankern und Frachtschiffen durch Kriegsschiffe vorbereiten wolle.
Merz und Støre wollen U-Boot-Deal mit Kanada
Beim Treffen der drei Regierungschefs ging es auch um mehr Kooperation im Rüstungsbereich. Deutschland und Norwegen kooperieren bereits beim Bau von 73 Meter langen U-Booten und wollen Kanada mit an Bord holen. Es geht um bis zu 12 Boote, für die auch Südkorea im Rennen ist. Carney sagte nur, man sei "in der Endphase" der Entscheidung.
Kanzler am Tor zum Weltraum für Deutschland
Merz war am Donnerstagabend in Andenes, 300 Kilometer nördlich des Polarkreises, eingetroffen. Mit Støre besichtigte er dort den neuen Andoya Space Port, der auch für Deutschland das Tor zum Weltraum ist. Das deutsche Startup Isar Aerospace will am 19. März von dort aus erstmals eine seiner 30 Meter langen Orbitalraketen "Spectrum" mit fünf Satelliten ins All starten.
Das Projekt soll helfen, Europa unabhängiger von den USA zu machen. Die meisten europäischen Satelliten werden derzeit noch vom Raumfahrtunternehmen Space X des US-Milliardärs Elon Musk ins All befördert.