Ob sich Israel an Trumps Zeitplan für ein Ende der Angriffe halten würde, ist unklar. Auch Trump selbst hatte in der Vergangenheit öfter Zeitangaben gemacht, die er später änderte. Vorerst setzen die Verbündeten ihre Angriffe im Iran fort.
Schwere Luftangriffe in Beirut
Die israelische Luftwaffe flog derweil in der Nacht erneut auch schwere Luftangriffe auf Ziele in der libanesischen Hauptstadt Beirut. Es seien ein ranghoher Kommandeur der vom Iran unterstützten Hisbollah-Miliz sowie ein weiterer "Terrorist" getroffen worden, teilte die Armee auf Telegram mit. Nach vorläufigen Angaben des libanesischen Gesundheitsministeriums wurden bei den Angriffen mindestens fünf Menschen getötet und 21 weitere verletzt. Zuvor war der Norden Israels erneut unter Dauerbeschuss durch die Miliz geraten.
Der Iran hat laut Außenminister Abbas Araghtschi noch keine Entscheidung über Verhandlungen mit den USA getroffen. Araghtschi sagte dem arabischen Sender Al Jazeera, sein Land habe Vorbehalte. "Wir haben keinerlei Vertrauen, dass Verhandlungen mit den USA zu Ergebnissen führen werden. Das Vertrauen liegt bei null", sagte er. Außerdem werde der Iran nur eine vollständige Einstellung der Feindseligkeiten in der Region akzeptieren, jedoch keine allein auf sein Land beschränkte Waffenruhe. Damit meint Araghtschi auch die Angriffe auf mit dem Iran verbündete Gruppen wie die libanesische Hisbollah.