Gleich zu Beginn der konstituierenden Gemeinderatssitzung zeichnete sich Unmut ab: Bei der Wahl des zweiten Bürgermeisters kritisierte Hermann Feulner (SPD), die CSU bestehe erneut auf dem Amt als ihrem „Erbhof“, anstatt angesichts der bevorstehenden finanziellen Herausforderungen die Verantwortung sichtbar auf alle drei Fraktionen zu verteilen. Er verzichtete deshalb auf einen eigenen Gegenvorschlag. Stefan Braitmaier (CSU), der das Amt bereits innehatte, wurde mit neun Stimmen wiedergewählt; zwei Stimmen entfielen auf Daniel Feulner, eine auf Ute Spengler-Jansen.