Ganz glatt ist sie, die Ewigkeit. Klar, beim Anfassen gleiten die Hände hinweg über kleine Unebenheiten. Aber da ist nichts Grobes, keine Spur von schmirgelnder Rauheit. „Dadsch des All amall an!“, steht geschrieben neben dem Meteoriten „Issigau“, der in diesen Tagen im Foyer des Landesamts für Umwelt (LfU) in Hof ausgestellt ist – inmitten der brandneuen Ausstellung „Nicht von dieser Welt – Meteoritenfunde in Bayern“. Die zarte Haptik ist Ergebnis eines brutalen Prozesses: Beim Eindringen in die Erdatmosphäre hat unsere Luftschicht den Eisenklumpen unter immenser Reibungshitze glatt geschmirgelt. „Das ist wie ein Sandstrahlgebläse – oder eine Sauerkrautblitzdiät“, erklärt Roland Eichhorn, Leiter des Geologischen Dienstes am LfU.
„Issigau“ in Hof ausgestellt Wie geht es weiter mit dem Meteoriten?
Nico Schwappacher 09.09.2025 - 20:00 Uhr