Das Telekommunikationsunternehmen Leonet wird Teile der Stadt Lichtenberg sowie Ortsteile der Gemeinde Issigau mit Glasfaser versorgen. Nach der Unterzeichnung der Verträge für den geförderten Ausbau durch die beiden Bürgermeister Kristan von Waldenfels (Lichtenberg) und Dieter Gemeinhardt (Issigau) folgte eine Informations- und Vorvermarktungsphase sowie Planungsphase des Glasfaserausbaus – der nun startet. Bei einem Vor-Ort-Termin wurde die Trassenführung im Issigauer Ortsteil Reitzenstein festgelegt. „35 Leerrohre für die später zu setzenden Hausanschlüsse sind in Reitzenstein schon verlegt worden“, berichtete Bürgermeister Gemeinhardt und betonte, dass im Ortsteil Reitzenstein alle Anwesen förderfähig seien. „Auf die Grundstücksbesitzer kommen keine Kosten zu und zugleich erfährt die Immobilie eine Wertsteigerung“, betont der Bürgermeister und erläutert, dass entsprechende Gestattungsverträge in den Rathäusern Issigau und Lichtenberg vorrätig sind. „Damit wird der Firma Leonet beziehungsweise der Baufirma gestattet, einen Anschluss ins Haus zu legen. Deshalb bitte in einem der Rathäuser vorbeikommen, ausfüllen und unterschreiben“, unterstreicht Verwaltungsmitarbeiter Torsten Gotsch. Bürgermeister Gemeinhardt unterstreicht, dass nach Abschluss des staatlich geförderten Ausbaus auf die Grundstückseigentümer Kosten von mehreren 1000 Euro zukommen, wenn sie im Nachgang noch einen Glasfaseranschluss ins Haus haben wollen. Mitte April, wenn das Wetter beständiger ist, soll die Hauptleitung verlegt werden. Die Trasse führt vom Verteilerschrank in der Reitzensteiner Ortsmitte rechts entlang der Straße bis Ortsausgang und dann in Richtung Issigau. Insgesamt werden in der Bauzeit von rund zwei Jahren auf einer Länge von zirka 43 Kilometern Leerrohre für Glasfaserkabel verlegt. Insgesamt können in beiden Kommunen rund 760 Haushalte und 60 Gewerbebetriebe Glasfaser erhalten, deren Internetanschlüsse künftig standardmäßig im Download 1000 Mbit/s leisten. „Nach der Hauptleitung erfolgt der Ausbau vorrangig in Lichtenberg, was die Kommunen untereinander abgesprochen haben“, erläutert der Vertreter der Firma Leonet, Klaus Wittig. Während der Arbeiten im Ortsteil Reitzenstein wird es zu Straßensperrungen kommen. Und der Schulbusverkehr? „Wir werden Lösungen finden“, versichert der Polier der Baufirma, Paul Manic.