Von der tiefsten Krise seit der Gründung des Bayerischen Jagdverbandes im Jahr 1946 war die Rede, als am vergangenen Wochenende rund 700 Delegierte über eine „Palastrevolution“ abzustimmen hatten. Auch im Kulmbacher Jagdschutz- und Jägerverein hatten sich etliche Mitglieder gegen den amtierenden bayerischen Jäger-Präsidenten Ernst Weidenbusch gestellt. Ludwig von Lerchenfeld aus Heinersreuth stand bereit für eine Kandidatur, sollte Weidenbusch an diesem Tag abgewählt werden. Umfangreich hatte der Adlige aus dem Oberland für sich geworben, sogar Videoclips wurden dafür gedreht. Doch Lerchenfeld kam gar nicht erst nicht zum Zug. Weidenbusch setzte sich mit 55 Prozent Zustimmung durch und bleibt im Amt.