Aufstiegsjubel bei der HSV Hochfranken: Seit der Nacht von Mittwoch auf Donnerstag ist die Rückkehr der ersten Mannschaft der Handballer aus Selb und Rehau in die Landesliga perfekt. Da nämlich war die Frist für die mit der HSV punktgleiche HG Kunstadt abgelaufen,bei einem möglichen Aufstieg eine Mannschaft für die Landesliga zu melden. Damit entfallen auch Aufstiegsspiele, sollten die beiden Bezirksoberliga-Spitzenteams punktgleich die Saison beenden. Das hat die spielleitende Stelle des Handball-Bezirks Oberfranken den HSV-Verantwortlichen am Tag nach dem 32:20-Sieg bei der SG Helmbrechts/Münchberg II mitgeteilt. Damit darf auch die zweite Mannschaft der HSV Hochfranken um Spielertrainer Radek Najman, die die Tabelle der Bezirksliga anführt, ihr Aufstiegsrecht in die Bezirksoberliga wahrnehmen. „Eine pandemiebedingte, durchgewürfelte Saison findet für für unsere beiden Herrenteams vorzeitig einen guten Ausgang“, teilte die HSV Hochfranken am Donnerstagvormittag auf Facebook mit. Und doch werden die Mannen von Jan Becker das Bezirksoberliga-Saisonfinale am Sonntag (14 Uhr) beim TV Gefrees mit großer Entschlossenheit angehen, schließlich will sie sich mit einem Sieg auch noch die Meisterkrone aufsetzen. Was aber, wenn auch die HG Kunstadt eine Woche später in Gefrees ebenfalls gewinnt und beide Vereine punktgleich durchs Ziel gehen? „Dann sind eben beide Mannschaften Meister. So einfach ist das“, sagt HSV-Trainer Jan Becker, der sich jetzt schon auf die Landesliga-Derbys gegen die HSG Fichtelgebirge oder die SG Helmbrechts/Münchberg freut. Gefeiert werden soll natürlich auch: Am kommenden Sonntag, ab 19 Uhr, wird beim TC Selb kurzfristig auf die Aufstiege der beiden Herrenmannschaften angestoßen. Dazu sind auch Fans eingeladen, teilt die HSV mit. Text: Andreas Pöhner/Foto: Michael Ott