Jährlich erleiden bis zu 250 000 Menschen in Deutschland einen Schlaganfall. Der Begriff bezeichnet laut dem Robert Koch-Institut einen „schlagartig“ auftretenden Ausfall von Gehirnfunktionen. Dabei wird ein Teil des Gehirns nicht mehr richtig durchblutet – meist weil ein Blutgerinnsel ein Gefäß verstopft. Der Schlaganfall zählt zusammen mit Herz- und Krebserkrankungen zu den häufigsten Todesursachen in Deutschland und ist die häufigste Ursache für bleibende Behinderung im Erwachsenenalter. Je nach der betroffenen Hirnregion entstehen Störungen oder Ausfälle verschiedener Körperfunktionen.