Neun Tage Ausnahmezustand, hochsommerliche Temperaturen, ein vor allem an den Abenden bis auf den letzten Platz gefüllter Bierwochen-Stadl und Tausende Besucher aus Nah und Fern: Die 75. Kulmbacher Bierwoche ist am Sonntag mit einer durchweg positiven Bilanz zu Ende gegangen, nachdem der Brauereivorstand den Bedienungen, die neun Tage lang Krüge und schwere Essenstabletts geschleppt hatten, traditionell auf der Bühne rote Rosen überreicht hat. . Nicht nur die Kulmbacher Brauerei als Veranstalter zeigt sich hochzufrieden. Auch Polizei und Bayerisches Rotes Kreuz sprechen trotz einiger Zwischenfälle von einem insgesamt friedlichen und ruhigen Verlauf des größten Bierfestes der Region. Das hat übrigens in diesem Jahr erstmals Kulmbacher neuer Oberbürgermeister Ralf Hartnack eröffnet. Mit zwei gekonnten Schlägen war unter den wachsamen Augen von Bayerns Ministerpräsident Markus Söder, den Kulmbacher Büttnern und natürlich den Brauereivorstand unter großem Beifall im vollen Festzelt das erste Fass angestochen worden.