Jugend forscht Hofer Schüler auf dem „Jugend forscht“-Treppchen

red

Die Sieger des 20. Regionalwettbewerbs stehen fest. 112 Kinder und Jugendliche aus Oberfranken haben ihre Arbeiten präsentiert – online.

112 Kinder und Jugendliche aus Oberfranken haben in diesem Jahr am Wettbewerb „Jugend forscht“ teilgenommen. Foto: picture alliance/dpa/Uwe Anspach

Hof - Seit Mittwoch stehen die diesjährigen Sieger des 20. Regionalwettbewerbs „Jugend forscht“ fest. Zehn Arbeiten haben die Jury des 20. oberfränkischen Regionalwettbewerb Jugend forscht besonders überzeugt. Die jungen Preisträger dürfen am bayerischen Landesentscheid teilnehmen. 112 Kinder und Jugendliche aus Oberfranken haben sich in den vergangenen Monaten intensiv mit der Pandemie, Nachhaltigkeitsthemen und weiteren wissenschaftlichen Fragestellungen auseinandergesetzt. Sie forschten, untersuchten und entwickelten. Am Mittwoch war es nun soweit: Die Jury verkündete die Gewinner bei der digitalen Preisverleihung.

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Vier Preise gehen nach Hof:

In der Kategorie Arbeitswelt ging Platz zwei an Luca Heß und Jannis Gollwitzer vom Johann-Christian-Reinhart-Gymnasium Hof und Jean-Paul-Gymnasium Hof, die das Projekt „Helpdeskify – Schultechnik Helpdesk System“ eingereicht hatten.

Den dritten Platz im Bereich Biologie ergatterten Laura Haueis und Lucia Hermann vom Schiller-Gymnasium Hof, die sich mit dem Thema „Diabetes und Schule – zwei Gegensätze, die sich abstoßen?“ befasst haben.

In der Kategorie „Jugend forscht“ ging Platz zwei an Hugo von der Grün vom Johann-Christian-Reinhart-Gymnasium Hof. Seine Arbeit stand unter dem Motto „Bestimmung der Rotationsperiode des Neutronensterns 4U0115+63“.

Und noch ein zweiter Platz ging nach Hof, und zwar im Fachbereich Physik, ebenfalls in der Sparte Jugend forscht: Felix Fleßa vom Schiller-Gymnasium gewann mit seinem Projekt „Energy Harvesting mittels Piezo-Effekt“ .

Bereits am Donnerstag und Freitag vergangener Woche hatten die 112 Teilnehmer ihre insgesamt 69 Arbeiten auf einer digitalen Plattform präsentiert. Ihre virtuellen Messestände bestückten sie individuell mit Fotos und Videos. Die Jury machte sich einen Eindruck von den Projekten und diskutierte mit den Nachwuchsforschern über die Videofunktion über ihre Projekte. Anschließend zeigten die Kinder und Jugendlichen ihren Familien, Freunden und Interessierten ihre Arbeiten.

Erstmals fand der Wettbewerb rein digital statt. Die virtuelle Messe war aus Sicht des Organisators, dem Verein Oberfranken Offensiv, und der Patenfirmen, Brose Fahrzeugteile aus Coburg, KSB SE aus Pegnitz und die Oberfränkischen Sparkassen, die den Wettbewerb finanziell unterstützen, ein voller Erfolg. 320 Besucher am Donnerstag, und 300 am Freitag schauten an den digitalen Messe-ständen vorbei.

Schulschließungen, Homeschooling und Distanzunterricht erschwerten den Schülern in diesem Jahr die Durchführung ihrer Forschungsprojekte, heißt es in der Pressemitteilung. In Chemie zeigten sich die Auswirkungen der Schulschließungen am deutlichsten: Die Schullabore waren nicht mehr erreichbar, und so konnten die meisten Arbeiten nicht fertiggestellt werden.

Die Entwicklungsagentur Oberfranken Offensiv aus Bayreuth organisiert den Regionalwettbewerb Jugend forscht in Oberfranken. Über Jugend forscht Jugend forscht ist Deutschlands bekanntester Nachwuchswettbewerb. Ziel ist, Jugendliche für Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik zu begeistern, Talente zu finden und zu fördern. Pro Jahr gibt es bundesweit mehr als 110 Wettbewerbe. Teilnehmen können Jugendliche ab der vierten Klasse bis zum Alter von 21 Jahren. red