Jugendarbeit Hohe Anerkennung für „Die Gunga“

red
Sie haben die Zusammenarbeit auf den Weg gebracht: (stehend) Michael Schramm (Jugendbeauftragter von Marktleugast und Vorsitzender des Vereins für offene Jugendarbeit) und Mirjam Fritsch (Mitarbeiterin des Vereins „Die Gunga“ und zuständige Fachkraft), (sitzend) Franz Uome, Bürgermeister von Marktleugast, und Pascal Bächer, Vorsitzender des Vereins „Die Gunga“. Foto: /privat

Der Verein kooperiert in der Jugendarbeit künftig auch mit der Marktgemeinde Marktleugast. Bürgermeister Franz Uome freut sich über die Zusammenarbeit mit einem erfahrenen Partner.

Helmbrechts/Marktleugast - Mit Beginn des neuen Jahres steigt die Marktgemeinde Marktleugast in die professionelle offene Kinder- und Jugendarbeit ein. Ab Januar wird es eine pädagogische Fachkraft geben, die die gemeindliche Jugendarbeit voranbringt. Hierzu wurde eine Kooperation mit dem Helmbrechtser Verein „Die Gunga“ unterzeichnet. Dieser dient als Träger des Projektes und stellt das notwendige Personal für 15 Wochenstunden zur Verfügung. Mit Mirjam Fritsch wird eine gebürtige Wüstenselbitzerin künftig die Ansprechpartnerin vor Ort in Sachen Jugendarbeit sein.

„Mit dieser Stelle schaffen wir ein zusätzliches Angebot für die jungen Menschen in unserer Gemeinde,“ freut sich Bürgermeister Franz Uome bei der Vertragsunterzeichnung zwischen dem Markt und dem Helmbrechtser Verein im Rathaus. „Mit den Gunga haben wir einen erfahrenen Partner gewinnen können. Ich bin guter Dinge“, sagt der Bürgermeister weiter.

So betreiben „Die Gunga“ schon seit fast 30 Jahren das Jugendzentrum Pur in Helmbrechts. Außerdem zeichnet er seit mehreren Jahren für die Jugendarbeit in Stammbach und Marktschorgast verantwortlich. Vor Kurzem kam die Stadt Schwarzenbach am Wald hinzu, und nun also der Markt Marktleugast.

„Wir freuen uns über die Anerkennung unserer Arbeit, die sich in den Anfragen der Kommunen zeigt“, sagt Pascal Bächer, ehrenamtlicher Vorsitzender des Vereins. „Durch unsere kommunen- und sogar landkreisübergreifenden Modelle können wir Angebote vernetzen und vielfältiger machen. Davon profitieren am Ende vor allem die Jugendlichen.“

Für Michael Schramm, Jugendbeauftragter des Marktes Marktleugast, geht nun ein lang ersehnter Wunsch in Erfüllung. Seit vielen Jahren ist sind er und seine Mitstreiterinnen und Mitstreiter im Verein für Jugendarbeit treibende Kräfte. . „Wir bieten der neuen Fachkraft natürlich unsere volle Unterstützung an.“

Mirjam Fritsch wird diese gerne annehmen. Die 25-Jährige freut sich auf ihre neue Aufgabe in Marktleugast. Am Anfang werde sie sich in der Gemeinde vorstellen. Dazu gehöre es auch, Kontakt zu Vereinen, der Kirchengemeinde, zur Schule und weiteren Institutionen aufzubauen. „Wir sind keine Konkurrenz zu bestehenden Angeboten. Im Gegenteil: Uns geht es um Vernetzung und Zusammenarbeit“, betont die neue Mitarbeiterin, die auch für die Jugendarbeit in Marktschorgast verantwortlich zeichnet. Natürlich will sie schon bald mit den Jugendlichen in Marktleugast in Kontakt treten. Und auch wenn die Pandemie den Start der Arbeit nicht einfacher macht – mit der Kooperation entsteht eine große Chance für den Nachwuchs in Marktleugast, da sind sich alle Beteiligten sicher.

 

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