Zu internationaler „Berühmtheit“ wie der Mann, der bei Air Canada 16 Jahre als Flugkapitän gearbeitet hat, ohne eine Pilotenlizenz zu besitzen, wird er es wohl nicht bringen. Und es wird wohl auch nicht zu nationalen Schlagzeilen reichen, die ein angeblicher Hollywood-Schauspieler geschrieben hat, als er in Kulmbach reihenweise Leute über den Tisch gezogen, um ihr Geld geprellt und teure Zechen nicht bezahlt hatte. Aber das heißt nicht, dass man über das, was ein Mann aus dem Südwestlichen Landkreis Hof in Kulmbach angestellt hat, einfach hinwegschauen sollte. Immerhin hat Hochstapelei dem heute 46-Jährigen erst ein stolzes Jahresgehalt von rund 70.000 Euro netto und nun auch noch eine Verurteilung zu einer Bewährungsstrafe von einem Jahr und drei Monaten eingebracht. Seine „zu guten“ universitären Abschlüsse haben den jetzt vom Kulmbacher Amtsrichter Verurteilten schließlich zu Fall gebracht. Wie sich herausstellte, soll er offenbar sowohl einen Bachelor- als auch einen Masterabschluss einer österreichischen Universität gefälscht und für mindestens zwei Bewerbungen vorgelegt haben.
Karriere auf Sand gebaut Gefälschte Abschlüsse bringen Prokuristen vor Gericht
Melitta Burger 18.06.2026 - 18:00 Uhr