Die Erziehungsberatungsstelle der Diakonie Hochfranken hat beim Weltkindertag Kinder und Jugendliche im Rahmen eines Preisausschreibens befragt, was sie brauchen, damit es ihnen gut geht.
78 Kinder und Jugendliche im Alter von drei bis siebzehn Jahren geben Antworten auf die Frage: „Was brauche ich, damit es mir gut geht?“ Die Diakonie hat sie beim Weltkindertag befragt.
Die Erziehungsberatungsstelle der Diakonie Hochfranken hat beim Weltkindertag Kinder und Jugendliche im Rahmen eines Preisausschreibens befragt, was sie brauchen, damit es ihnen gut geht.
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• Was machst du gerne?
Die meisten der drei- bis sechsjährigen Kinder gaben an, dass sie gerne spielen. Ab dem Alter von sieben Jahren wurden verstärkt verschiedene Sportarten wie Fußball, Schwimmen, Radfahren und Tanzen genannt. Während Basteln und Malen vor allem in der Gruppe der Drei- bis Zwölfjährigen beliebt ist, nimmt das Interesse fürs Zocken und das Zusammensein mit Freunden ab dem Alter von zehn Jahren zu.
• Was magst du in Kindergarten/ Schule?
Den Teilnehmern bis zu sechs Jahren gefällt Spielen allgemein, aber auch mit Freunden. Auch die Vorschule und Malen sind hier beliebt. Die Sieben- bis Zwölfjährigen haben in der Schule Freude an der Pause, am Rechnen und an Sport. Freunde und Mitschüler spielen ab sieben Jahren eine wichtige Rolle. Ältere Kinder und Jugendliche benennen Lieblingsfächer aber auch nette Lehrer.
• Warum sind Freunde wichtig?
Viele der drei- bis zwölfjährigen Kinder geben an, dass Freunde wichtig zum Spielen und Spaß haben sind. Häufig antworten Kinder, dass man Freunde braucht, damit man nicht alleine ist. Ab sieben Jahren werden Freunde auch als Helfer gesehen, die immer für einen da sind. „Ohne Freunde wird man depressiv!“, schreibt ein Jugendlicher.
• Was würdest du in der Welt verändern, wenn du es könntest?
Häufigste Antwort über alle Altersgruppen hinweg: „keinen Krieg“. Vor allem in der Altersgruppe von zehn bis siebzehn Jahren wurden globale Probleme wie den Klimawandel stoppen, kein Rassismus, genug Nahrung für alle Menschen, Medikamente gegen schwere Erkrankungen und keine Armut genannt. Es gab aber auch viele individuelle Antworten. Ein Fünfjähriger würde gern auf einen über 100 Meter hohen Baum springen, ein Vierzehnjähriger hätte gern schon am Freitag Wochenende.