Ozeane sind mit Abstand größte Energiespeicher
Mehr als 91 Prozent der überschüssigen Energie würden in Ozeanen gespeichert, heißt es in dem WMO-Bericht:
- Die Erwärmungsrate der Meere hat sich zwischen den Perioden 1960 bis 2005 und 2005 bis 2025 mehr als verdoppelt.
- Fünf Prozent der überschüssigen Energie werden in Böden gespeichert-
- Circa 3 Prozent gingen in die Eisschmelze.
- Nur 1 Prozent geht in den Temperaturanstieg an der Erdoberfläche.
Sie habe trotz allem Hoffnung, betont WMO-Klimawissenschaftlerin Claire Ransom. Wenn alle dächten, man könne nichts mehr tun, würden die Emissionen weiter wachsen. „Wenn wir hingegen die Verzweiflung überwinden können, können wir das Ausmaß dieser drastischen Veränderungen begrenzen.“
Wodurch, ist auch klar: eine Verringerung des Treibhausgas-Ausstoßes. Das heißt für den Einzelnen etwa: erneuerbare Energien statt solche aus fossilen Brennstoffen nutzen, mehr Zug fahren statt fliegen, mehr Rad als Auto fahren und mehr lokale statt exotische Produkte kaufen.