Generell will Schneider nachhaltigere Bewirtschaftungsformen unterstützen und die Entwicklung entsprechender Produkte fördern, etwa aus Moorgräsern. Gesetzliche Vorschriften will er dabei vermeiden. "Wir schlagen kein Ordnungsrecht vor, sondern Planungssicherheit, gezielte Anreize, faire Angebote und ein gemeinsames Vorgehen mit dem Landnutzern", sagte er zum Thema Moorschutz. Das bedeute auch, neue Geschäftsmodelle, Wertschöpfungsketten und Produkte zu entwickeln.
Vom Naturschutzbund Deutschland bekam der Minister Lob. "Wir sehen hier notwendige Schritte auf einem Pfad, der Klima, Biodiversität und der Wirtschaft in den ländlichen Räumen gleichermaßen neue Chancen öffnet", erklärte die Organisation. Die Deutsche Umwelthilfe vermisste hingegen unter anderem mehr rechtliche Vorgaben für die Waldwirtschaft. Der Bund für Umwelt und Naturschutz beklagte, beim Moorschutz sei Schneider zu wenig ehrgeizig.