Köditz und Münchberg Zwei Unfälle: Fahrer zu schnell bei Regen unterwegs

Binnen einer Stunde krachte es auf der A72 bei Köditz und der A9 bei Münchberg. Nasse Straßen und nicht angepasstes Tempo führten zu zwei Unfällen mit hohem Sachschaden.

Heftiger Regen, nasse Straßen und zu hohes Tempo – das war am Dienstag gleich zwei Mal die gefährliche Kombination auf den hochfränkischen Autobahnen. Foto: dpa

Heftige Regenfälle haben am Dienstagnachmittag auf den Autobahnen im Landkreis Hof zu zwei wetterbedingten Unfällen mit erheblichem Sachschaden geführt. In beiden Fällen gehen die Beamten der Verkehrspolizei Hof von nicht angepasster Geschwindigkeit aus.

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Gegen 12.40 Uhr verlor ein 40-jähriger Autofahrer auf der A72 bei Köditz die Kontrolle über seinen Skoda. Bei starkem Regen geriet das Fahrzeug ins Schleudern, prallte gegen die Mittelleitplanke und stieß anschließend mit dem Mazda eines 51-Jährigen zusammen. Erst mehrere Hundert Meter später kamen beide Fahrzeuge zum Stehen. Der Skoda-Fahrer erlitt einen Schock, der entstandene Sachschaden wird auf rund 38.000 Euro geschätzt – allein 30.000 Euro am Skoda.

Nur knapp eine Stunde später, um 13.25 Uhr, kam es auf der A9 bei Münchberg zu einem weiteren Unfall. Eine 32-jährige Fahrerin verlor bei Starkregen die Kontrolle über ihren hochmotorisierten BMW. Sie kam nach rechts von der Fahrbahn ab und prallte in die Leitplanke. Auch sie erlitt einen Schock, blieb aber wie der Fahrer auf der A72 körperlich unverletzt. Der Schaden am Fahrzeug: rund 44.000 Euro, so die Polizei.

Lange Sperrung auf der A9

Die Unfallstelle auf der A9 musste in Fahrtrichtung Süden für über eine Stunde gesperrt werden. Es bildete sich ein kilometerlanger Rückstau. Neben drei Polizeistreifen waren auch die Feuerwehren aus Lipperts, Leupoldsgrün und Köditz sowie das Technische Hilfswerk im Einsatz.

Gegen beide Unfallverursacher wurden Bußgeldverfahren eingeleitet. Die Polizei wirft ihnen vor, ihre Geschwindigkeit nicht den Wetterverhältnissen angepasst zu haben.