Weniger Schwimmfläche
Viele Badegäste haben bereits bemerkt, dass höchstens noch ein 6000 Quadratmeter großer Teil der Wasserfläche zum Schwimmen freigegeben ist. Dies ist die Maximalfläche, die das Personal sicher betreuen kann und darf. Für eine größere Schwimmfläche müsste mehr Personal vorhanden sein. Dieses ist jedoch knapp, auch im Hinblick auf den Kostenfaktor. Das Freibad soll schließlich kostenlos bleiben, so die Verwaltung. Die verbliebene Schwimmfläche entspricht dennoch sechs großen Schwimmbecken in einem normalen Freibad. Dass im restlichen Wasserbereich Boote fahren, hat mit dem Schwimmverbot dort nur wenig zu tun. „Mit der Erstellung eines Gutachtens soll auch das vorhandene Badeaufsichtspersonal entlastet und die Sicherheit für deren Tätigkeit erhöht werden“, betont Geschäftsleiter Stefan Falter.Es gibt aber auch Verbesserungen: Der Kiosk wird regelmäßig so lange geöffnet bleiben können, wie Besucher sich auf der Sonnenterrasse wohlfühlen. Die Öffnungszeiten konnten nämlich von der Öffnung des Bades entkoppelt werden. Zudem hat der Bauhof auch in diesem Jahr wieder viele Stunden in die liebevolle Vorbereitung und Pflege des 65 000 Quadratmeter großen Areals des Kösseinebades gesteckt. Zum Beispiel ist am Nicht-Schwimmer-Bereich ein großes neues Piraten-Spielschiff aufgebaut worden.