Hunderte Tote und Verletzte jeden Tag, und ein Ende des Krieges in der Ukraine ist nicht in Sicht. Im Gegenteil. Die militärische Eskalation geht ihren vorgezeichneten Weg: Mehr Waffen, Kampfpanzer, Raketenwerfer mit größerer Reichweite. Zunächst wollte der Westen die Ukraine verteidigen, jetzt will er Russland besiegen. Bleibt es dabei, wird es ein sehr langer Krieg werden. Denn Kriegstreiber Putin wird nicht mit einer Niederlage vom Feld gehen. Der Siegestaumel mancher Talkshow-Strategen steht im harten Kontrast zu den militärischen Möglichkeiten der russischen Armee, die ihr zerstörerisches Potenzial noch längst nicht ausgeschöpft hat. Und die Eskalationsspirale kontrolliert primär der Angreifer, der neuen Waffenlieferungen mit härteren Schlägen und einer Ausweitung der Angriffsziele begegnet. Und nun Iskander Raketen nach Belarus liefert. Auf Lastwagen stationierte Kurzstreckenraketen mit 500 Kilometern Reichweite, die Atomwaffen tragen können.
Kommentar Der große Verlierer
Roland Töpfer 30.06.2022 - 12:04 Uhr