Der Hofer Weihnachtsmarkt hat sich deutlich zum Positiven entwickelt. Marktmeister Uwe Voigt und seinem Team ist es gelungen, eine heimelige Atmosphäre zu schaffen mit einem Konzept, das im kommenden Jahr ohne die Baustelle vor dem früheren H&M-Gebäude noch besser zu Geltung kommen dürfte. Wie in diesem Jahr die Lichter aus großer Höhe in die Stadt scheinen, die Aufteilung der Buden eine Art Marktplatz auf dem Markt schafft und insgesamt mit Details an der Aufwertung gearbeitet wurde, zeigt, dass mit Leidenschaft und Herz, dem Blick für die kleinen Dinge, guter Kommunikation und viel Präsenz (auch in den Abendstunden) viel möglich ist – auch ohne großes Budget. Auskommen mit dem, was da ist, motivierend einwirken auf andere, auch mal einen Schritt mehr zu tun, ohne zu wissen, was man dafür bekommt: Das sind Dinge, die in Zeiten klammer Haushaltskassen nötig sind. Dafür braucht es Macher und Improvisationstalente. Sie werden in Zukunft in den Verwaltungen immer wichtiger. Ermöglichen, auch wenn es schwer erscheint, muss die Devise lauten. Wer Bock auf ein Projekt hat, findet immer Wege. Uwe Voigt hat es vorgemacht. Er dient damit als gutes Beispiel für die gesamte Verwaltung.
Kommentar Ein Lichtblick in der Hofer Innenstadt
Sören Göpel-Schulze 15.12.2024 - 16:37 Uhr