Auf dem Papier steht das Viertelfinal-Aus eines letztjährigen Zweitligisten. In der Realität fühlen sich die Oberliga-Playoffs, die die Selber Wölfe hingelegt haben, nach so viel mehr an. Nach dem souveränen Weiterkommen gegen die Saale Bulls Halle boten die Oberfranken auch den hochfavorisierten Hannover Scorpions in einer ebenso unterhaltsamen wie dramatischen Serie sechs Spiele lang die Stirn – und entfachten so eine Euphorie, wie sie vielleicht seit dem hervorragenden Saisonstart inklusive der wochenlangen Süd-Tabellenführung nicht mehr rund ums Vorwerk herrschte.