Wegen ihres vierwöchigen Frankreich-Urlaubs zehn Tage nach der Flutkatastrophe in Rheinland-Pfalz im Sommer 2021 geriet Bundesfamilienministerin Anne Spiegel immer stärker unter Druck. Trotz eines emotionalen Auftritts mit Entschuldigung gibt sie ihr Amt auf. Allein, sie konnte nicht mehr anders. Sie steckte in einer ausweglosen Sackgasse, meint Chefredakteur Marcel Auermann.