Kontrolle auf der Autobahn Illegale Arbeiter zeigen gefälschte Ausweise vor

 Foto: dpa

Wegen mehrerer Verstöße gegen das Aufenthaltsgesetz, nach dem Sozialgesetzbuch, der Urkundenfälschung und mittelbarer Falschbeurkundung müssen sich drei Albaner verantworten, die die Polizei auf der A93 aus dem Verkehr gefischt hat.

Marktredwitz - Wie die Polizei mitteilte, waren die Männer zusammen mit vier weiteren Insassen in einem Kleinbus in Richtung Dreieck Holledau unterwegs. Das Fahrzeug hatte ein Cuxhavener Kennzeichen. Eine Streife der Bundespolizei leitete den Kleinbus am Parkplatz Peuntbach zur Kontrolle heraus.

Die sieben Insassen waren als Gerüstbauer bei einer norddeutschen Firma beschäftigt und gerade auf der Fahrt von Chemnitz nach München. Drei Personen wiesen sich mit griechischen Personalausweisen aus. Dabei handelte sich laut den Kontrolleuren um Fälschungen. Sie durchsuchten die Personen und glichen ihre Fingerabdrücke mit dem Polizeicomputer ab. Die wahre Identität der vermeintlichen Griechen klärte sich schnell: Es waren Albaner, die in Deutschland eine extra Arbeitsgenehmigung gebraucht hätten, da Albanien nicht zur EU gehört.

Beamte der Verkehrspolizeiinspektion Hof übernahmen den Fall. Sie fertigten mehrere Anzeigen gegen die Männer an. Dann wurden die drei Albaner aufgefordert, die Bundesrepublik Deutschland schnellstmöglich zu verlassen. Sie erhielten dafür Grenzübertrittsbescheinigungen.

 

Bilder