Auch Klaus Adelt teilt Schmalfuß’ Kritik an den sich stetig ändernden Regelungen und Verordnungen und mahnt ein bundeseinheitliches Vorgehen an. „Leider schert Bayern regelmäßig als erstes aus, obgleich die Bayerische Staatsregierung vor jeder Ministerpräsidenten-Konferenz eben jene immer wieder einfordert. Daraus entsteht ein regelrechtes Kuddelmuddel, das nur schwer nachzuvollziehen ist, gerade zum Leidwesen derjenigen, auf die die Verantwortung vor Ort abgeschoben wird – seien es die Kommunen, Lehrerinnen und Lehrer oder die Kulturbranche“, so Adelt. Er verweist auf die Möglichkeit in anderen Bundesländern, Einlassbänder einzuführen. Damit ließe sich der Kontrollaufwand für Kulturbetriebe, Restaurants und Geschäfte schlagartig auf ein Minimum reduzieren. Leider gehe auch hier Bayern einen Sonderweg und verwehre den Kommunen diese Möglichkeit. Diese Bändchen seien leicht zu fälschen, laute das Argument. „Ein Argument, das ich nicht zählen lassen kann, wenn man entsprechende Anforderungen an diese und die damit verbundene Herausgabe stellen würde“, schreibt Adelt. red