Konzert am WGG Reife Darbietungen mit viel Gefühl

Jürgen Henkel
Waren auf Urlaub eingestimmt und begaben sich musikalisch an den Strand: Die Jazz-AG mit Mathias Elser. Foto: Jürgen Henkel

Die Sommerserenade des Walter-Gropius-Gymnasiums in Selb beeindruckt. Solisten und Ensembles holen sich zu Recht viel Applaus ab.

Mit beeindruckend reifen Leistungen erfreuten am Montagabend zahlreiche junge Musikerinnen und Musiker sowie Sängerinnen und Sänger des Walter-Gropius-Gymnasiums in Selb ein aufmerksames und dankbares Publikum im Atrium. Solisten und Ensembles profilierten sich gleichermaßen durch ihre Darbietungen, die nicht nur von echtem Können zeugten, sondern auch mit viel Gefühl und Ausdruck wiedergegeben wurden.

Meditatives Programm

Es war bezüglich der Stücke ein eher ruhiges, manchmal sogar meditatives Programm aus verschiedenen Genres, das hier zur Aufführung kam. Das reichte von klassischer Klaviermusik von Igor Strawinskiy – dem russischen Tanz aus „Petruschka“, brillant an zwei Klavieren dargeboten von Johannes Pufe und Philipp Roßner – und dem berühmten Gitarrenstück „Asturias“ von Isaac Albéniz – ebenso grandios interpretiert von Jeroen Sigl – über „On the Beach“ mit der Jazz-AG unter der Leitung von Mathias Elser und „When the Saints go marching in“ und dem „Hard Rock Blues“ von John Higgins mit der Bläserklasse unter der Leitung von Florian Niedrig bis hin zu Gesangssoli.

Hier bestachen einzelne Solisten nicht nur mit ihren wunderbaren Stimmen, sondern auch mit höchst intensivem Ausdruck. So etwa Lorena Leitert mit „Fields of Gold“ von Sting oder Linn Glinski mit „Get here“. Auch das vierköpfige Vokalensemble der Q11 unter Leitung von Florian Niedrig betörte regelrecht mit ihrer intensiven Interpretation von „Oh my God I cry in the Daytime“ von John Reynolds.

Instrumentalisten und Chöre

Junge Instrumentalisten zeigten ebenfalls ihr Können im Atrium des Walter-Gropius-Gymnasiums. So etwa Felix Lutter mit einem „Akkordeon-Latin“ von Manfred Gradwohl oder das Instrumentalensemble der Q11 mit „Love Is a Losing Game“ von Amy Winehouse, gesungen von Marie Stöhr. Auch die Chöre wussten zu gefallen: der große Chor der fünften Klassen unter der Leitung von Tabea-Stephanie Amtmann und der Mittel- und Oberstufenchor unter der Leitung von Florian Niedrig. Ein besonderes Schmankerl war der Auftritt der „Willkommensklasse“.

 

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