Konstantin Krimmel grübelt. „Wie ist das vierte Stück zu verstehen?“, fragt er sich. Am Freitag nämlich singt der Bariton bei den Hofer Symphonikern als Solist die „Vier ernsten Gesänge“ von Johannes Brahms. Dort, so legt es sich der Sänger zurecht, wird die Bibel hergenommen, um die Finsternis und den Trost des Todes zu betrachten. Und im vierten Teil wird es jedoch leicht schwungvoller, wenn es um die Kraft und Macht der Liebe geht. Ein vermeintlicher Bruch, dem Krimmel auf der Spur ist. „Es wird sicher noch einige Konzerte brauchen, dann kann ich es erschließen.“