Das Stroboskop feuert Dauer und flackert durch den Kunstnebel. Der ist so dicht, dass die Musiker darin nur als Schemen zu erkennen sind. Zu hören sind sie gefühlt tausendfach – so laut ist die Sound-Wand, die die Dänen von Hexis mit ihrem monolithisch-schwarzen, alles verschlingenden Amalgam aus Hardcore und Black Metal in eines der ältesten Gebäude Hofs einziehen. Zu sagen, die Musiker stünden auf einer Bühne, wäre falsch – sie stehen ebenerdig in der Kneipe. Im Galeriehaus, da wo sonst hinten an der Wand die Tische stehen. Es ist Montagabend, die Kunstkneipe trotzdem gut gefüllt.