Seit Frühjahr vergangenen Jahres stehen am Stadtrand von Helmbrechts Container-Unterkünfte für Geflüchtete. Der 23-jährige Abdul aus Syrien war einer der ersten Bewohner und lebt noch immer dort. Er spricht mittlerweile gut Deutsch und kann an diesem Dienstagabend in der Helmbrechtser Stofffabrik übersetzen. Vor der Halle, die einst als Impfzentrum diente, raucht ein kleiner Grill, innen wartet ein gedeckter Tisch auf die Männer, die noch am Werkeln sind. Hammerschläge hallen im leeren Raum. „Heute soll alles fertig werden“, ruft Sebastian Schönberger laut, um den Lärm zu übertönen.
Kostenlos nutzbar Geflüchtete bauen Bühnen für Vereine
Claudia Sebert 06.11.2024 - 14:00 Uhr