Tedros lobte den raschen Ausbau von Behandlungskapazitäten und Ebola-Tests im Kongo, aber er zählte auch eine Reihe von Problemen auf. "Der Ausbruch geht weiterhin schneller voran als die Gegenmaßnahmen", sagte er. Die Nachverfolgung von Infektionsketten sei noch nicht ausreichend, die Sicherstellung von hygienischen Bestattungen der Toten bleibe eine Herausforderung, und es mangle an Geld zum Kampf gegen die Krankheit. Dazu komme die instabile Sicherheitslage im Krankheitsgebiet. Seit der Bekanntgabe des Ausbruchs im Mai ist die Zahl der bestätigten Fälle im Kongo laut der WHO auf mehr als 1.000 gestiegen, mehr als 270 Menschen sind gestorben.