Zahl der Darmkrebsfälle geht zurück
Den aktuellsten verfügbaren Zahlen des Robert Koch-Instituts zufolge wurden im Jahr 2023 in Deutschland bei rund 25.000 Menschen in Deutschland Darmkrebs diagnostiziert. Die Rate der Neuerkrankungen nahm – um Alterseffekte bereinigt – zwischen 1999 und 2023 deutlich ab.
Nach Angaben des Statistischen Bundesamtes ging auch die Zahl der Darmkrebs-Todesfälle innerhalb von 20 Jahren um 17 Prozent zurück. Starben im Jahr 2003 noch 28.900 Menschen an dieser Krebsart, waren es im Jahr 2023 nur noch 24.100.
So lässt sich das Darmkrebsrisiko reduzieren
Zur Früherkennung von Darmkrebs können sich Menschen ab 50 Jahren in Deutschland entweder alle zehn Jahre einer Darmspiegelung unterziehen oder alle zwei Jahre ihren Stuhl untersuchen lassen. Experte Hoffmeister betont zudem: "Darmkrebs hat Risikofaktoren wie Übergewicht, Rauchen, körperliche Inaktivität, Ernährung und Alkoholkonsum. Wenn man sich in diesen Lebensbereichen gesund verhält, kann man sehr viel dafür tun, sein Darmkrebsrisiko zu verringern."