Kreisliga Nord Späte Tore: Schauenstein bleibt Erster

Freude beim TuS Schauenstein über den zwischenzeitlichen 1:1-Ausgleich durch Sebastian Meyer im Spiel gegen den FC Martinsreuth. Foto: Katharina Hübner

Der TuS dreht in der Kreisliga Nord
einen Rückstand gegen Martinsreuth noch. Tauperlitz und Ort treten weiter auf der Stelle.

TuS Schauenstein – FC Martinsreuth 4:3 (1:2). – Schiedsrichter: Sean Streule (SG Marktredwitz); Zuschauer: 120; Tore: 0:1 Wunderlich (23.), 1:1 Meyer (28.), 1:2 Gebhardt (40.), 1:3 Rappsilber (63.), 2:3 Hellinger M. (68.), 3:3 Saalfrank (83.), 4:3 Elbl (87.). – Obwohl der TuS mehr Ballbesitz hatte, gelang den Gästen der Führungstreffer durch Wunderlich. Meyer sorgte kurz darauf mit einem platzierten Schuss für den Ausgleich. Mit einem direkt verwandelten Freistoß von Gebhardt gingen die Gäste jedoch noch vor der Pause erneut in Führung. Schauenstein war zwar über weite Strecken der Partie spielbestimmend, machte aber zu wenig Druck um wirkliche Chancen zu erspielen. Das zeichnete sich auch bei einer Ecke der Gäste ab, als der Ball ohne ausreichend Gegenwehr ins Tor stolperte. Durch den Anschlusstreffer von Hellinger hielt sich der TuS aber weiter im Spiel. In der Schlussphase drehte Schauenstein dann noch einmal voll auf. Mit tollem Kampfgeist und den Toren von Saalfrank und Elbl blieben die Punkte in Schauenstein.

FC Ort – FC Wüstenselbitz 1:4 (0:1). – Schiedsrichter: Fred Jacob (SSV Peesten); Zuschauer: 100; Tore: 0:1 Meyer (33.), 0:2 Hafenrichter (47.) , 0:3 Stöhr (62.), 1:3 Jech (71.), 1:4 Findeiß (74.). – Der Tabellenletzte aus Ort begann sein Nachholspiel am Freitag vielversprechend und bot dem Favoriten im Derby zumindest in der ersten Hälfte Paroli. So scheiterten Yaman mit einem Aufsetzer und Jech mit einem Drehschuss nur knapp am gegnerischen Gehäuse. Etwas überraschend gelang Meyer nach einem Eckball die Gästeführung, als er vor Keeper Zeitler für den FCW einnickte. Im Gegenzug schafften es die Orter nicht, das durch einen Ausflug von Hüter Klier verwaiste, leere Gehäuse zu treffen. Gleich nach der Pause musste der FCO unter die kalte Dusche, denn Hafenrichter markierte das vorentscheidende 0:2, als die Heimelf das Leder in der eigenen Box nicht kontrollieren konnte. Nach Stöhrs trockenem 0:3 durften auch die Schwarz-Weißen jubeln, als Jech einen Freistoß-Aufsetzer über Klier ins Netz setzte. Nach einem weiteren Treffer des Ex-Orters Findeiß konnten die Wüstenselbitzer jubeln.

TSV Presseck-Enchenreuth – FC Ort 5:0 (1:0). – Schiedsrichter: Leon Träder (FC Marktleugast); Zuschauer: 80; Tore: 1:0 Mikula (22., Eigentor), 2:0 Prasko (47.), 3:0 Szewzyk S. (53.), 4:0 Strasevic (66.), 5:0 Bargenda (79.). – Im Nachbarschaftsduell siegte der TSV Presseck-Enchenreuth am Ende auch in der Höhe verdient mit 5:0. Die Heimmannschaft erspielte sich in der ersten Viertelstunde gute Torchancen, bei denen jedoch die letzte Konsequenz zum Torerfolg fehlte. Ein Eigentor von Mikula war es schließlich, dass dem Heimteam die Führung bescherte.

Im zweiten Durchgang war die Heimelf dann klar tonangebend und erspielte sich mit ansehnlichen Spielzügen eine Vielzahl an Torchancen. Das Resultat daraus waren drei weitere Treffer durch Prasko, Szewzyk und Strasevic. Den Schlusspunkt setzte Bargenda, nachdem er nach feinem Zuspiel noch zwei Gegenspieler umkurvte und anschließend überlegt einschob.

FC Wüstenselbitz - SV 05 Froschbachtal 0:7 (0:4). – Schiedsrichter: Löffler (ATSV Gehülz); Zuschauer: 120; Tore: 0:1 Singer (3.), 0:2 Schuberth (7.), 0:3 Spindler (13.), 0:4 Singer (29.), 0:5 Schuberth (58.), 0:6 Sachs (73.), 0:7 Hager (85.). – Auf verlorenem Posten waren die Wüstenselbitzer gegen den Meisterschaftsanwärter Froschbachtal. Die Gäste begannen wie die Feuerwehr und hatten die Partie quasi nach einer Viertelstunde schon zu ihren Gunsten entschieden. Die Heimelf konnte wenig entgegensetzen und ehe man sich versah, lag man mit 0:3 im Hintertreffen. Bis zum Seitenwechsel hatte Singer bereits vier Mal eingenetzt. Schuberth, Sachs und der eingewechselte Hager stellten nach der Pause das Schlussresultat her.

BSC Tauperlitz - FC Wiesla Hof 0:2 (0:1). –

Schiedsrichter: Jochen Schuberth (FC Stammbach); Zuschauer: 55; Tore: 0:1 Speck (11.), 0:2 Fischer (85.). – Unter dem neuen Spielertrainer Stefan Friedrich starteten die Tauperlitzer gut eingestellt in die Partie. Doch gleich mit ihrer ersten Torchance kamen die Gäste durch einen schönen Flugkopfball von Speck zur Führung. Der BSC blieb aber weiter spielbestimmend und kam zu einigen Möglichkeiten, die aber ungenutzt blieben. Der FC Wiesla traf noch den Pfosten und kam kurz vor der Pause zu einer guten Doppelchance, sodass die Halbzeitführung durchaus in Ordnung ging. Nach dem Wechsel tat sich die Heimelf extrem schwer im Spielaufbau: Gegen die cleveren Gäste gelang nach vorne nicht mehr viel und man war fast ausschließlich mit Abwehraufgaben beschäftigt. Hof machte kurz vor Schluss den Sack durch das 0:2 von Fischer zu – ein verdienter Auswärtssieg.

FC Frankenwald – ATSV Münchberg-Schlegel 4:0 (2:0). – Schiedsrichter: Yannik Wolf (SpVgg Lauter); Zuschauer: 100; Tore: 1:0/2:0 Jahrsdörfer (38./45.), 3:0 Saal (67.), 4:0 Ivic (78.). – Der FC Frankenwald fuhr einen nie gefährdeten Heimsieg gegen den Aufsteiger aus Münchberg ein. Bereits in der Anfangsphase hatten Weiß und Jahrsdörfer die Führung auf den Fuß. Es dauerte bis kurz vor der Pause, ehe Geburtstagskind Jahrsdörfer per Doppelpack die Weichen stellte. Nach dem Wechsel hatten die Gäste die Möglichkeit auf den Anschlusstreffer: Doch Sellak versagten beim Foulelfmeter die Nerven. Im Gegenzug sorgte Saal nach feiner Vorarbeit von Gedik für die Entscheidung. In der Schlussphase ließen das Heimteam noch einige Möglichkeiten liegen. Weiß scheiterte am Pfosten, Max Hagen hatte mit zwei Fernschüssen Pech und Fießmann scheiterte an Gästekeeper Schödel.

ZV Feilitzsch – VfB Helmbrechts 1:2 (1:1). – Schiedsrichter: Alexander Hartmann (BSC Tauperlitz); Zuschauer:80: Tore: 1:0 Kieweg 1:0 (7.), 1:1/1:2 Manneh (8./90+3). – Helmbrechts begann mit leichter Feldüberlegenheit. Wie aus dem Nichts gelang aber Feilitzsch das 1:0, auf das die Gäste den postwendenden Ausgleichstreffer durch Manneh folgen ließen. Das weitere Spiel spielte sich weitestgehend im Mittelfeld ab – und ohne weitere Tormöglichkeiten. Immerhin gab es in der zweiten Halbzeit auf beiden Seiten ein paar Tormöglichkeiten. Negative Höhepunkte waren, dass die Torhüter auf beiden Seiten verletzungsbedingt ausgewechselt werden musste. Als alle schon mit einem Unentschieden rechneten, traf Manneh mit seinem zweiten Tor in der Nachspielzeit zum Gästesieg.

FC Eintracht Münchberg II - SG Höllental/Saaletal 2:2 (1:2). – Schiedsrichter: Baierlipp (TSV Steinberg): Zuschauer: 150; Tore: 0:1 Jahn (10.), 0:2 Spranger (16.), 1:2 Bodenschatz (21, Foulelfmeter), 2:2 Hofmann (64.). – Der FCE verschlief die ersten 15 Minuten, sodass man gleich einen 0:2-Rückstand aufholen musste. Bodenschatz verkürzte vor der Pause vom Elfmeterpunkt auf 1:2, nachdem Ramming von den Beinen geholt wurde. In der zweiten Halbzeit spielte nur noch die Landesliga-Reserve. Schließlich gelang Hofmann per Kopf der 2:2-Ausgleich. Danach drückte der FCE, kam aber nicht mehr zum Siegtreffer.

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