Die US-Botschaften in Saudi-Arabien und Kuwait blieben vorerst geschlossen, auch die US-Botschaft im Libanon schloss sich dem Schritt an. In Riad und Kuwait hatte es Drohnenangriffe gegeben.
Israel schickt weitere Bodentruppen in den Libanon
Israel setzte derweil auch Angriffe auf Ziele der mit dem Iran verbündeten Hisbollah-Miliz im Libanon fort und schickte weitere Bodentruppen in den Süden des Nachbarlands. Israels Armee war dort zuletzt an fünf Posten stationiert. Nun sind Soldaten den Angaben nach auf weitere Punkte nahe der Grenze vorgerückt. Dies solle Angriffe auf israelische Grenzgemeinden verhindern, teilte Israels Verteidigungsminister Israel Katz mit. Die Hisbollah beanspruchte mindestens sieben Angriffe auf Israel für sich.
Israels Ministerpräsident Benjamin Netanjahu drohte der Hisbollah mit einer weiteren Verschärfung der Angriffe. Die Hisbollah hatte in der Nacht zum Montag als Reaktion auf die Tötung Chameneis Raketen in Richtung Israel abgefeuert. Daraufhin begann das israelische Militär zahlreiche Ziele im Libanon anzugreifen, vor allem im Süden des Landes und in den südlichen Vororten von Beirut. Diese Gebiete gehören zum Einflussgebiet der Hisbollah.