Rund 6.300 mutmaßliche Betrugsfälle
Der Mediziner soll laut den Ermittlern vor allem Hausbesuche abgerechnet haben, ohne dass er seine Patientinnen und Patienten persönlich besucht hat. Auch soll er mehr als 600 telefonische Beratungsgespräche geführt haben. Laut den Posten, die er dafür abrechnete, hätte er demnach aber persönlich anwesend sein müssen. Rund 6.300 mutmaßliche Betrugsfälle zwischen dem ersten Quartal 2021 und dem dritten Quartal 2024 hat die Generalstaatsanwaltschaft Nürnberg zusammengetragen. Bei einer Prüfung der KVB war der mutmaßliche Betrug aufgefallen, diese stellte daraufhin Anzeige.