Nürnberg (dpa/lby) - Ein Luxuswagen, Goldbarren und 200.000 Euro in bar - das haben Ermittler unter anderem bei kriminellen Ärzten, Apothekern oder Pflegedienst-Mitarbeitern gepfändet, die sich auf Kosten von Krankenkassen und Staat bereichern wollten. In fast 2.000 Fällen von Betrug oder Korruption im Gesundheitswesen hat die zuständige Generalstaatsanwaltschaft in Nürnberg in den vergangenen fünf Jahren ermittelt. Die Zwischenbilanz - 118 Anklagen, 131 Strafbefehle und 335 Verdächtige vor Gericht - ist aus Sicht der Einheit ein Erfolg. Doch was sind genau ihre Aufgaben und wieso braucht es die spezialisierten Ermittler?