München (dpa/lby) - Um Kriminellen durch die Auswertung digitaler Daten besser das Handwerk legen zu können, will die CSU-Landtagsfraktion nach einem Bericht des "Münchner Merkur" Verkehrsdaten wie IP-Adressen und Portnummern ein halbes Jahr lang speichern. Der kürzlich vorgelegte Gesetzentwurf von Bundesjustizministerin Stefanie Hubig (SPD) sieht hingegen eine dreimonatige Speicherfrist vor. Diese Dauer ist auch im Koalitionsvertrag von Union und SPD vereinbart.