Von Helmut Schmidt stammt der Leitsatz, der Staat solle nicht mit Terroristen verhandeln, sich nicht erpressen lassen. Insofern hat der Berliner Senat alles richtig gemacht, als er sich weigerte, der kriminellen Hackergruppe Rhysida die Summe von etwa zwei Millionen Euro zu zahlen. In der Konsequenz hat Rhysida jetzt etwa 1,44 Millionen Daten aus der Berliner Verwaltung veröffentlicht, darunter offenbar Angaben über Mitarbeiter, aber auch sicherheitsrelevante Informationen über Heizkraftwerke, Tanklager, Notstromanlagen und Umspannwerke. Einen ähnlichen, weniger dramatischen Angriff hatte Rhysida im Frühjahr auf ein Dienstleistungsunternehmen verübt, das mit der Stadt Stuttgart zusammengearbeitet hat.