Und gerade die deutschen Marken im Konzern haben es derzeit schwer: Bei der Kernmarke Volkswagen gingen die Auslieferungen sogar um 14 Prozent nach unten auf 1,02 Millionen Fahrzeuge. Bei Porsche ging es sogar um 18 Prozent auf noch 61.300 Sport- und Geländewagen nach unten. Audi meldete ein Minus von gut 8 Prozent auf 367.000 Autos. Vor drei Jahren hatte Audi im zweiten Quartal noch fast eine halbe Million Autos ausgeliefert.
Positivere Zahlen gab es dagegen von Skoda, die tschechische Tochter steigerte ihren Absatz um fast 5 Prozent Plus auf knapp 284.000 Autos.
Auch die anderen deutschen Autokonzerne leiden derzeit unter der Schwäche in China, mit Rückgängen um 5 und 6 Prozent kamen BMW und Mercedes allerdings etwas besser davon.
Zudem sorgt sich die deutsche Autoindustrie, dass die Chinesen auch bald auf dem europäischen Markt Wirbel machen und mit harten Bandagen für Konkurrenz sorgen. Angesichts des derzeit schwachen Marktumfelds in der Volksrepublik versuchen die dortigen Hersteller, ihre Autos verstärkt im Ausland abzusetzen - zuletzt hatten sie sich schon in Märkten wie Italien, Spanien und Großbritannien mit Plug-in-Hybriden zunehmend breitgemacht.