Budgetkürzungen und drastische Einschränkungen bei den Leistungen für Menschen mit Behinderung: Ein Arbeitspapier von Bund und Ländern entsetzt aktuell Behindertenvertreter und -verbände. Es enthält umfassende Sparvorschläge bei individuellen Rechtsansprüchen von Menschen mit Behinderung. Diese haben Auswirkungen unter anderem auf das Wunsch- und Wahlrecht bei der Wohnform und der Auswahl der Hilfen sowie Assistenzen im Bereich der Bildung wie beispielsweise der Schulbegleitung. „Die Kürzungsvorschläge greifen grundlegend in bestehende Rechte von Menschen mit Behinderung und deren Familien ein“, kritisiert etwa der Paritätische Wohlfahrtsverband, dem das bislang hinter verschlossenen Türen erarbeitete Papier zugespielt wurde.