Kulmbach - Im Jahr 2018 waren noch alle optimistisch: Im Frühjahr 2019 sollte es losgehen mit dem Abriss des in die Jahre gekommenen städtischen Mietshauses in Petzmannsberg 27. Alle Voraussetzungen waren erfüllt. Für das knapp vier Millionen teure Bauvorhaben waren hohe Zuschüsse fest zugesagt, das Haus war, um die Fördervoraussetzungen zu erbringen, von der Städtebau an die Stadt Kulmbach verkauft worden, die Mieter des Altbaus, der verschwinden sollte, waren im Begriff, in Ersatzwohnungen umzuziehen. Doch dann zog eine einzige Mieterin (wie mehrfach berichtet) nicht aus. Es kam zu Gerichtsprozessen über zwei Instanzen. Ende Juli dieses Jahres muss die Frau nun endgültig raus. Tut sie es nicht, wird geräumt. Doch kaum ist diese Hürde so gut wie vom Tisch, baut sich bereits die nächste auf.