Kulmbach Bayerischer Hof ist Geschichte

Von der einstigen Gaststätte mit Kegelbahn bleibt nur noch die Erinnerung. Das lange leer stehende Gebäude macht jetzt dringend benötigtem Wohnraum Platz.

  Foto: Karl Heinz Weber

Kulmbach - Der ehemalige „Bayerische Hof“ am Pörbitscher Platz in Kulmbach ist Geschichte. Die Abrissarbeiten werden abgeschlossen, es bleibt nichts übrig von dem seit langer Zeit leer stehenden Gebäude, aber die Erinnerungen an die Gaststätte mit Kegelbahn und den Minigolfplatz, den viele Kulmbacher gern genutzt hatten, werden bleiben. Auf dem Gelände wird nun die Ködnitzer Firma Forum-Wohnbau dringend benötigten neuen Wohnraum in der Stadt Kulmbach schaffen, ein Projekt, das auch die Zustimmung der Anlieger gefunden hat.

Nach der Werbung weiterlesen

Das hatte einige Monate zuvor noch ganz anders ausgesehen. Als erster hatte sich im vergangenen Jahr ein Investor aus Erlangen um das Gelände beworben. Doch die Pläne, dort in einem, wie es die Nachbarn nannten , „Klotz“ 63 Wohnungen zu schaffen, fielen glatt durch, auch im Stadtrat.

Im zweiten Anlauf fanden dann die Pläne des Ködnitzer Unternehmers Clemens Ulbrich mit seiner Forum-Wohnbau Gefallen. Der Ködnitzer hatte sich bereits im Vorfeld persönlich mit den Anliegern in Verbindung gesetzt und informiert. Ulbrich bestätigte am Donnerstag im Gespräch mit unserer Zeitung, dass der Abriss der alten Gebäude im vollen Gange ist. Nun sei der Bauantrag bei der Stadt Kulmbach eingereicht.

Wenn alles läuft wie geplant, kann mit dem Bau bereits im kommenden August begonnen werden. Mit der Fertigstellung und dem Bezug der neuen Wohnungen rechnet Clemens Ulbrich voraussichtlich im Dezember 2023.

Entstehen werden auf dem Grundstück insgesamt vier einzeln stehende Mehrfamilienhäuser. Zwei von ihnen werden je elf Wohnungen enthalten, die anderen je acht, informiert Ulbrich. Und auch Flachdächer werde es nicht geben. Alle vier Häuser erhalten ein Satteldach. Die Dächer der ebenfalls geplanten Carport-Anlage sollen begrünt werden, damit sich die neuen Bauten möglichst gut in die Nachbarschaft einfügen. Die Nachfrage auch nach diesen Wohnungen sei bereits sehr gut, freut sich der Bauherr.

mbu/Foto: Karl Heinz Weber