Kulmbach Bierwoche endet weitgehend ruhig

Die 75. Bierwoche ist aus Sicht der Kulmbacher Polizei weitgehend friedlich zu Ende gegangen. Am Abschlusssonntag gab es laut Polizei nur wenige Zwischenfälle im Umfeld des Festgeländes.

Ein Prosit aufs Fest Foto: dpa

Die 75. Bierwoche ist aus Sicht der Kulmbacher Polizei weitgehend friedlich zu Ende gegangen. Den Abschlusssonntag begleiteten die Beamten mit Unterstützung der Zentralen Einsatzdienste Hof und Bayreuth sowie der PI Stadtsteinach.

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Streit um Taxi-Reinigung

Im Stadel griff die Polizei nach eigenen Angaben nicht ein. Im Umfeld des Festgeländes meldete ein Taxifahrer jedoch bereits um 20.45 Uhr Probleme mit einer Kundin. Die 60-Jährige hatte sich zu ihrer Wohnanschrift im Stadtgebiet fahren lassen, erbrach im Taxi und zeigte sich uneinsichtig, als der Fahrer ihre Personalien für die Reinigungskosten notieren wollte. Außerdem beleidigte sie den 33-Jährigen. Eine Streife schlichtete den Streit und stellte bei der Kulmbacherin 1,8 Promille fest.

Total betrunken und verletzt

Um 22.40 Uhr bemerkten Beamte in der Kronacher Straße einen Festbesucher, der stark betrunken zu Fuß unterwegs war und stürzte. Der 42 Jahre alte Rumäne verletzte sich am Arm und fuhr anschließend mit dem Rettungsdienst zur Behandlung ins Krankenhaus. Ein Alkotest ergab knapp 3,6 Promille.

Sturz in der Kronacher Straße

Gegen 23.45 Uhr sah eine Streife in der Pestalozzistraße einen 59-Jährigen, der auf seinen Motorroller steigen wollte. Noch vor der Abfahrt kontrollierten die Beamten den Kulmbacher und boten ihm wegen Alkoholgeruchs einen Test an. Das Ergebnis von 0,6 Promille führte dazu, dass er nicht losfuhr.

Der Mann ging stattdessen zu Fuß nach Hause. Weil er die Fahrt nicht angetreten hatte, drohen ihm keine rechtlichen Folgen.