Kulmbach - Dass an Ostern das Patenbündel getragen wird, ist in vielen oberfränkischen Gemeinden ein uralter Brauch, der bereits auf das frühe Mittelalter zurückgeht und noch heute weiterlebt. Eingeschlagen in ein weißes Leinentuch, brachten früher die Pateneltern dem Patenkind den Eierring, gebacken aus Hefeteig, in dessen Mitte zwölf bunt gefärbte Eier lagen. Meist endet dieser Brauch zur Konfirmation beziehungsweise Kommunion.