Mit einer guten Nachricht ist die Kulmbacher Brauerei am Freitagnachmittag an die Öffentlichkeit gegangen. Die Traditionswirtschaft „Zunftstube“ in der Oberen Stadt hat einen neuen Wirt, und es ist ein guter Bekannter für viele Kulmbacher. Guido Kögel, der ehemalige Wirt der „Weinbrücke“ in Burghaig, kehrt nach einer mehrjährigen Pause von dieser Branche in die Gastronomie zurück. Wer ihn kennt, der weiß, dass er durchaus das Zeug hat, sich bestens in die Reihe seiner Vorgänger einzufügen, die allesamt in Kulmbach Kultstatus erlangt haben. Einen kleinen Wermutstropfen gibt es aber doch. Ein ganz nahtloser Übergang zur den Wirtsfamilien Hofmann und Schulz wird nicht möglich sein. Die bisherigen Wirte, die fast 30 Jahre lang die Zunftstube geführt hatten, hören schon am Sonntag, 3. August, auf. Dann wird die „Lina“, wie die Kulmbacher die legendäre Gastwirtschaft liebevoll nennen, erst einmal schließen. Es wird so manches erneuert und renoviert, ohne dass, verspricht die Brauerei, der einzigartige Charme der Wirtschaft berührt wird. Vom 1. Oktober an können sich dann die Stammtischler und Stammgäste, Besucher der Stadt und alle, die einfach in uriger Atmosphäre gutes fränkisches Essen genießen wollen, wieder regelmäßig in der „Lina“ einfinden.
Kulmbach Die „Zunftstube“ hat einen neuen Wirt
Melitta Burger 01.08.2025 - 14:23 Uhr