„Ich hab’ für die Mafia gearbeitet. In Deutschland, Italien und Rumänien. Ich war ein Schwerverbrecher und habe 20 Jahre meines Lebens im Gefängnis verbracht.“ Der Angeklagte in jüngsten Prozess vor dem Kulmbacher Amtsgericht ließ keine Gelegenheit aus, tiefe Einblicke in seine kriminelle Karriere zu geben. Ungefragt schilderte er seine dubiosen Referenzen, zu denen er auch unternehmerische Initiativen zählte: Als Zuhälter, für den angeblich bis zu 40 Prostituierte arbeiteten. Sein Auftritt wollte allerdings nicht so recht passen zu dem Bild, das der Mann von sich zeichnete: Ohne Rollator konnte er sich nicht fortbewegen, beim Aufstehen musste ihm seine Lebensgefährtin helfen: Eine aufgehübschte Blondine mit osteuropäischem Akzent.
Kulmbach Echter Mafioso bedroht Mitarbeiter im Landratsamt
Klaus Rössner 27.10.2025 - 19:00 Uhr