Kulmbach/Bamberg - "Geleitet von der Erkenntnis, dass fränkische Interessen in allen bayerischen Parteien zwangsläufig zu kurz kommen" - so heißt es in der Präambel zum Grundsatzprogramm - soll am Samstag in Bamberg die "Partei für Franken" aus der Taufe gehoben werden. Der designierte Landesvorsitzende Robert Gattenlöhner aus Roth (Mittelfranken) rechnet mit 150 Gründungsmitgliedern. "Wir ergreifen Partei für Franken aus Sorge, weil Franken im Freistaat Bayern auf der Strecke bleibt", heißt es im Entwurf des Grundsatzprogramms. Dort sind eine ganze Reihe von Benachteiligungen Frankens, von der wirtschaftlichen Entwicklung bis zur "Beutekunst" aufgelistet. Das politische Ziel heißt: Franken stärken.