Kulmbach - Krasser könnten die Gegensätze kaum sein: Gemeinden wie Himmelkron profitieren von ihrer Lage an der Autobahn oder Bundesstraße gleich mehrfach. In den vergangenen Jahrzehnten haben sich immer mehr Gewerbebetriebe angesiedelt, viele neue Arbeitsplätze sind entstanden und zahlreiche Menschen nach Himmelkron gezogen. Die Gemeinde freut sich deshalb über steigende Steuereinnahmen. Vom Erfolg des Autobahndorfes hat das Kulmbacher Oberland gar nichts. "Es ist schon ungerecht", sagt der Pressecker Bürgermeister Siegfried Beyer im Gespräch mit der Frankenpost. Die Gemeinden im Frankenwald werden für ihre Lage bestraft. Presseck ist Landkreis-Schlusslicht beim Flächenverbrauch (siehe Grafik). Nirgendwo sonst ist der Anteil der Siedlungs- und Verkehrsflächen niedriger.
Kulmbach Himmelkron hängt Oberland ab
Von Stefan Linß 22.03.2012 - 00:00 Uhr