Kulmbach Inzidenz steigt auf mehr als 311

Die Zahl der Corona-Patienten am Kulmbacher Klinikum steigt weiter. Zwölf Menschen liegen auf der Intensivstation. Foto: Archiv

68 neue Fälle am Dienstag: Die Lage im Landkreis Kulmbach spitzt sich weiter zu.

Kulmbach - Die Lage im Landkreis Kulmbach wird immer angespannter. Am Dienstag sind 68 weitere Corona-Fälle hinzugekommen. Das lässt die Inzidenz deutlich auf jetzt 311,60 steigen. Kulmbach bleibt damit deutschlandweit in der Spitzengruppe, was die Neuinfektionen angeht. Und auch für den Mittwoch lässt sich jetzt schon erahnen, dass es zu keiner Entspannung kommen wird: 341 Abstriche wurden allein im Testzentrum des Landkreises gemacht. Die als extrem ansteckend geltende britische Mutante des Corona Virus stehe inzwischen bei 90 Prozent aller Neuinfektionen als Verursacher im Verdacht, sagte Landrat Klaus Peter Söllner. Im Gesundheitsamt werde alles getan, um die Situation in den Griff zu bekommen. Seit dem 16. Februar seien im Landkreis mehr als 10 000 Tests gemacht worden. Allein in den neuen Schnelltestzentren im Kulmbacher Lad werden laut Söllner inzwischen rund 300 Testungen pro Tag vorgenommen. Bayernweit steigen die Zahlen wieder, sagte der Landrat.

Von den 371 aktuellen Corona-Fällen fallen 223 in die vergangenen sieben Tage. 2835 Fälle sind seit Beginn der Pandemie im Landkreis gezählt worden. 2368 Menschen gelten als genesen. 96 Covid-Patienten sind gestorben. 850 Menschen sind im Landkreis derzeit in Quarantäne. Am Klinikum Kulmbach ist die Zahl der Corona-Patienten nun auf 32 angestiegen. Mit zwölf Intensivpatienten hat das Klinikum seine Kapazitäten voll ausgeschöpft. mbu

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