Kulmbach - Die Betroffenen haben ein klares Erkennungszeichen in diesen Tagen: Sie identifizieren einander durch oft ungeniertes Kratzen an den Füßen, den Beinen, den Armen und wo immer sonst es juckt. In Teilen des Landkreises Kulmbach werden die Menschen gerade von einer Stechmückenplage gemartert. Das feuchte, schwüle Klima hat es den Plagegeistern ermöglicht, sich überall dort ungezügelt zu vermehren, wo sie auf stille Gewässer, auf Pfützen oder auch nur auf gut gefüllte Regenwassertonnen in Gärten stoßen. Doch die winzigen Insekten mit ihren zwei Flügeln brauchen nicht nur seichte und ruhige Gewässer. Sie brauchen Blut, und das beschaffen sie sich gerne auch von Menschen. Die Folge der Stiche: Rote Pusteln, beißender Juckreiz und in der Folge, wenn sich das Opfer nicht mehr anders zu helfen weiß als zu kratzen, offene Stellen an der Haut, die sich zu entzünden drohen. Dr. Hans-Peter Hubmann, Kulmbacher Apotheker und Vorsitzender des Bayerischen Apothekerverbandes kennt das Problem, das gerade viele Menschen im Kulmbacher Land plagt. Er wird in diesen Tagen oft genug nach Mitteln gefragt, die den Juckreiz lindern.
Kulmbach Juckreiz nach der Blutmahlzeit
Melitta Burger 10.07.2020 - 16:36 Uhr